Bauvorbescheid.
Eine rechtsverbindliche Auskunft der Bauaufsichtsbehörde zu einzelnen Fragen eines Bauvorhabens, die vor Einreichung des vollständigen Bauantrags eingeholt werden kann. Er schafft Planungssicherheit für die wesentlichen Eckpunkte eines Projekts.
Wofür wird ein Bauvorbescheid genutzt?
Der Bauvorbescheid klärt grundsätzliche Genehmigungsfragen – etwa zur Bebaubarkeit eines Grundstücks, zur Art der baulichen Nutzung oder zur Erschließung – bevor in eine kostenintensive Detailplanung investiert wird.
Worin liegt der Unterschied zur Baugenehmigung?
Ein Bauvorbescheid beantwortet nur die im Antrag gestellten Einzelfragen, ersetzt jedoch nicht die Baugenehmigung. Erst nach Einreichung des vollständigen Bauantrags und positiver Prüfung darf mit der Bauausführung begonnen werden.
Welche Vorteile bietet er?
Der Bauvorbescheid reduziert Planungs- und Investitionsrisiken, dient als Verhandlungsgrundlage gegenüber Banken und Investoren und ist – je nach Landesrecht – mehrere Jahre verbindlich. Damit wird die Realisierungswahrscheinlichkeit eines Projekts erheblich erhöht.