Versiegelte Fläche minimieren.
Versiegelte Flächen sind durch Bauwerke oder befestigte Oberflächen wasserundurchlässig gemachte Bodenflächen. Ihre Minimierung schützt den Wasserhaushalt, das Stadtklima und die Biodiversität und ist zunehmend baurechtlich verankert.
Welche Folgen hat Flächenversiegelung?
Versiegelte Flächen verhindern die Versickerung von Regenwasser, begünstigen Überflutungen, mindern die Grundwasserneubildung und verstärken den städtischen Hitzeinseleffekt. Auch die Biodiversität sinkt mit jedem Quadratmeter undurchlässiger Oberfläche.
Welche baurechtlichen Vorgaben gibt es?
Bebauungspläne und Landesbauordnungen begrenzen den zulässigen Versiegelungsgrad – etwa über die Grundflächenzahl (GRZ) und ergänzende Festsetzungen zu Begrünung, Versickerungsflächen oder wasserdurchlässigen Belägen.
Welche Maßnahmen reduzieren Versiegelung?
Wirksame Hebel sind kompaktes Bauen in die Höhe, wasserdurchlässige Beläge auf Wegen und Stellplätzen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Mulden-Rigolen-Systeme. Bereits in der Entwurfsphase entscheiden sich Versiegelungsgrad und Freiraumqualität eines Projekts.